Über uns
Die Geschichte!
Alwin Großer, Gründer des heutigen Geschäftes Schule - Büro - Freizeit, wurde am 03. Oktober 1882 geboren. 1906 eröffnete er ein Geschäft mit Schreibwaren, Spielwaren, Tabakwaren uvm. Als erstes Geschäft am Platze baute er sich eine solide Grundlage auf.

Im Jahre 1928 zogen die verwitwete Martha Matthäi und ihre damals 7-jährige Tochter Ilse nach Glindow und gründeten gemeinsam mit Alwin Großer eine Familie. Martha Großer half von nun an im Geschäft, das Sortiment wurde ausgebaut.
Im Jahre 1936 wurde Alwin Großer Mitglied der Industrie- und Handelskammer zu Berlin.
Leider verstarb Alwin Großer viel zu früh, im Alter von 59 Jahren, am 06. Februar 1941.
Tochter Ilse heiratete im Jahre 1949 den Lehrerssohn Horst Lohse und gebar Zwillinge, die durch eine Frühgeburt leider nicht lebensfähig waren.
Nach dem Tode von Martha Großer im Jahre 1957 übernahm Ilse Lohse das Geschäft.
Bald danach ging sie einen Vertrag mit der Konsumgenossenschaft als Kommissionshändlerin ein.
In der damaligen DDR hatte man als privater Händler kaum Möglichkeiten an besondere Ware heranzukommen.
Ein Kommissionär stand in der Rangliste der zu verteilenden Waren immerhin nicht an allerletzter Stelle.
Im Jahre 1951 wurde Tochter Marita geboren.
Im Jahre 1981 entschloss sich Marita, inzwischen verheiratete Karalus, in das Geschäft ihrer Mutter einzutreten.
1983 übergab Ilse Lohse, das Geschäft ihrer
Tochter Marita.
Marita Karalus übernahm den Kommissionsvertrag mit der Konsumgenossenschaft am 01. Jan. 1983.
Das Geschäft wurde nun von Martha Großer mit Unterstützung von Tochter Ilse weitergeführt.
Es war nicht leicht, aber man konnte sich am Markt behaupten.
Und so sah er aus: 
Durch die Veränderung des Warenmixes insbesondere Erweiterung des Kunstgewerbeangebotes, konnte die Handelsspanne verbessert werden.
Da das Angebot von Waren auch für Kommissionäre immer dürftiger wurde, versuchte Marita Karalus mit Hilfe ihres Mannes Wolfgang über Einkäufe in Thüringen und im Erzgebirge das Angebot attraktiver zu gestalten.
Das gelang auch ganz gut, denn jetzt konnte man Lauschaer Glas anbieten, was zu dieser Zeit sehr gefragt war.
Weiterhin wurde so mancher Spielwaren-Holzartikel, der für den Export bestimmt war, erworben.
Matthias Karalus, der am 28. 07. 1976 geborene Sohn von Wolfgang und Marita war von Anfang an mit diesem Geschäftshaushalt verwachsen.
So war es auch nicht verwunderlich, dass er nach Abgang von der Realschule den Beruf eines Einzelhandelskaufmanns erlernte.
Seine Lehre absolvierte er nach der Wende von 1993 bis 1996 bei einem unserer Lieferanten Reimer Nachfolger Kuhn in Berlin. So bekam er die Marktwirtschaft von Grund auf gelehrt.
Im Jahre 1991 trat Wolfgang Karalus als mithelfender Ehegatte in die Firma ein. In Glindow wurde das Geschäft von 20 auf 50 m² erweitert, die alte Einrichtung wurde durch moderne Regale ersetzt. Das Warenangebot wurde nach den neuesten Bedürfnissen umgestellt.

Im Jahre 1993 wurde in Werder das Einkaufszentrum auf dem Strengfeld eröffnet. Wolfgang und Marita Karalus mieteten sich hier einen 130 m² großen Laden.
Das Sortiment war aufgeteilt in 70 % Spielwaren und 30 % Schreibwaren. In den ersten 5 Jahren konnte hier sehr erfolgreich agiert werden.
Dann wurden weitere Märkte eröffnet, Mehrwertsteuererhöhung, Bauarbeiten im Markt durch das Absacken des hinteren Teiles hatten zu Folge, dass die Umsätze immer mehr sanken.

Im Jahre 1995 eröffneten Wolfgang und Marita noch ein 100 m² großes Geschäft in der Innenstadt Werder`s. Die Vermieter waren Klaus und Manfred, beide Cousins der Familie.
Hier wurde vor allem mit Büroartikeln und Schreibwaren gehandelt, Spielwaren hatten nur eine Anteil von 30 %.
Matthias trat 1998 in die Firma ein und übernahm die Filiale. 

Während all der vielen Arbeit war aber auch immer Zeit, die schönen Seiten des Lebens zu genießen. Hier einige Schnappschüsse :

Für die kompetente Verkäuferin waren Schulungen unumgänglich. Hier mit einem Mitarbeiter der Firma Brunnen.

Im Jahre 2000 wurde verstärkt Werbung für das Alte Brauhaus gemacht. Jedoch brachen begonnene Verhandlungen durch die viel zu hohen Mietvorstellungen des Besitzers sehr schnell wieder ab.
Nach dem Tod des Besitzers wurde das Brauhaus verkauft und alle einstmaligen Interessenten von den neuen Besitzern angeschrieben.
Durch die ständig rückläufigen Umsätze im Werder-Park waren Wolfgang und Marita Karalus entschlossen, den 10-jahres Mietvertrag im Werder-Park nicht zu verlängern.
Dezember 2003 war also das Mietverhältnis dort beendet. Da das Geschäft in Werder`s Stadtmitte nur durch einem 1-jahres-Vertrag gebunden war, konnte man sich mit einem Umzug in das Brauhaus sehr schnell anfreunden.
So entstand aus zwei kleineren Läden ein großer.Die Miete im Brauhaus war akzeptabel und die Kräfte konnten auf einen Standort konzentriert werden.
Im November 2003 beantragte Matthias Karalus die Gewerbegenehmigung für die Führung des Geschäftes im "Alten Brauhaus". Jetzt wurde unter den Linden 16 der Laden ausgeräumt, im Werder-Park war bis Ende des Jahres Notverkauf angesagt, um keinen Umsatz zu verschenken. Es war nicht einfach alles unter einen Hut zu bringen, aber am 04. Dezember 2003 konnte wie geplant, eröffnet werden.
Während dieser Zeit waren Wolfgang und Marita Karalus auch in Glindow aktiv.
Im Jahre 1998 wurde die Postagentur eröffnet.
Die posteigenen Filialen wurden in so kleinen Orten wie Glindow geschlossen und diesen Trend hatten sich Wolfgang und Marita Karalus zu Nutze gemacht. Dienstleistungen waren angesagt und so konnte man sich seinen Kundenstamm halten.
Im August 2000 wurde die Fassade und das Dach des Wohn- und Geschäftshauses saniert.


Ein weiteres Ereignis stand in diesem Jahr in`s Haus. Im Oktober 2000 wurde das Dienstleistungsangebot abgerundet.
Lotto zog in die Dr.-Külz-Str. 117 ein.

Natürlich wurde nun am Erfolg des neuen Geschäftes im Brauhaus weitergearbeitet.
